Über „Stories“

Warum gibt es diesen Blog?

  • Weil ich neugierig auf Menschen bin
  • Weil ich fotografiere, vorzugsweise Menschen
  • Weil ich in Köln lebe und gerne mehr über seine Einwohner wissen möchte
  • Weil das Internet vom Teilen lebt

Für die Interessierten hier nun noch die ausführliche Version:

Neugier

Lange Zeit fiel es mir schwer, fremde Menschen anzusprechen, obwohl ich eigentlich neugierig auf sie bin. Das Umtopfen aus meiner Heimat nach Düsseldorf war dabei keine Hilfe. Doch im Jahr 2008 zog ich schließlich nach Köln. Seitdem habe ich immer meine Kamera dabei und endlich wieder eine Stammkneipe. Und es hat sich einiges verändert.

Fotografieren

Hätte ich die Gelegenheit, ich würde nichts anderes tun als Menschen zu fotografieren und Ihre Verschiedenheit sowie die jedem eigene Schönheit zu finden und festzuhalten. Die Kamera ist für mich aber auch eine Art Eintrittskarte, die es mir erleichtert, fremde Menschen anzusprechen.

Köln

In meinem liebsten Raum in Köln, dem Cafe noa, treffe ich am leichtesten auf neue Menschen – oder es ist zumindest oft Ausgangspunkt dafür. Das liegt unter anderem an dessen Besitzer Nuh (meinen ewigen Dank an Handan dafür, dass sie uns einander vorgestellt hat), der virtuos all seine Gäste orchestriert, zusammenbringt, mal eben zwei Tische zusammenschiebt, Menschen miteinander bekannt macht und Beziehungen knüpft. Aus diesem Grund verkehrt im noa ein sehr gemischtes Publikum. Es kommt aus allen möglichen Ländern, aus allen Teilen der Republik und aus Köln, und meist erfährt man schon beim ersten Gespräch viel Neues und Interessantes. Nuh zum Beispiel ist in Köln geboren und sieht sich als Kölner – seine Familie stammt aus der Türkei. Fatuma stammt aus Nürnberg und hat Wurzeln in Eritrea, andere Gäste kommen aus Paris oder New York, sind Perserinnen, Bayern, Türken, Lasen, Aramäer, Pfälzer oder Hamburger. Doch alle sind sie Kölner. „Imis“ oder Eingeborene. Aber warum gerade Köln? Was hat die Menschen hierher gespült und was hält sie hier?

Internet

Seit es das Internet gibt (zumindest in seiner für „Normalsterbliche“ nutzbaren Form), nehme ich daran teil: Usenet, Gopher, WWW, Web 2.0. Die Idee hinter diesen Diensten war von Anfang an das Teilen von Inhalten, auch wenn Tim Berners-Lee sicher nicht Nailart und Katzenbilder im Sinn hatte, als er HTML ersann. Das Internet ist einfach mein Transportmedium.

Wenn Ihr also auf diese Seite gekommen seid, um etwas über Menschen in Köln zu erfahren: Herzlich willkommen, viel Spaß und schön, dass Ihr da seid!

Lars

Mehr zum Thema: „Es gibt Kölner – und Kölsche“ (Kölner Stadt-Anzeiger)

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